VERCORS - Plädoyer für ein unentdecktes Land 

Altherren-Tour Vercors 11.05.-18.05.2012


Text: Peter Jänich
Fotos: Peter Jänich, Kurt Störkel
veröffentlicht in der Zeitschrift TrikerSzene - Heft IV/2012

Der Vercors

schmale Straßen, tiefe Schluchten ... Heißt es jetzt eigentlich DAS Vercors oder DER Vercors ? Eigentlich ist es ja Wurscht. Entscheidender ist die Tatsache, dass die meisten meiner Bekannten (mich eingeschlossen) mit dem Begriff überhaupt nichts anfangen konnten. Und das ist eigentlich schade. DER Vercors (so heißt es nämlich nach kurzer Recherche im Wickipedia), also der Vercors gehört zu den Ecken in Europa, an denen ein Motorrad- oder Trikefahrer unbedingt einmal gewesen sein sollte. Sehr alt ist diese Erkenntnis bei mir auch noch nicht. Aber es ist nun mal Tatsache und das kam so:

Immerhin bereisen wir das Land der Genüsse schon seit über 10 Jahren ziemlich regelmäßig und bis auf die Küstenstraßen der Bretagne, die ich mir für dieses Jahr übrigens noch vorgenommen habe, glaubte ich eigentlich, alles schon mal mehr oder weniger intensiv bereist zu haben. Aber, aber, weit gefehlt. Es gibt Orte auf dieser Welt, an denen fährt man mehrfach achtlos vorüber, um sich am Ende des Weges in’s touristische Getümmel zu stürzen und die Straße mit Unmengen von Motorradlern, Fahrrad fahrenden Zeitgenossen oder Wohnmobilisten zu teilen. Ob das die geschwungenen Pässe der Seealpen waren, oder die Schlösserroute an der Loire, die kantigen Steilküsten der Normandie oder auch die faszinierende Landschaft des französischen Südens, überall begegnen einem in der Hauptreisesaison tausende motorisierte Zeitgenossen.
Und dann plötzlich tut sich einem eine Landschaft auf, wo die Zeit noch stehen geblieben zu sein scheint. Wo man Kilometer um Kilometer, Kurve um Kurve und Pass auf Pass fahren kann, ohne einem Menschen zu begegnen. Nur ab und an ein verirrtes Auto auf dem Weg in’s nächste Dorf. Oder ein paar winkende Kinder am Straßenrand, für die ein Trike die Sensation schlechthin zu sein scheint. Dabei bleibt einem selbst der Mund offen stehen, kaum dass man den einen Pass erklommen hat, weil sich plötzlich gewaltige Schluchten auftun, die den Eindruck verwunschener Zauberreiche vermitteln. Magische Straßen, eng an den Fels geschmiegt, mühsam herausgeschlagen und der Natur abgetrotzt. So präsentiert sich der Vercors dem Neuankömmling. Und oft genug beschleicht einen das Gefühl, was wohl hinter der nächsten Biegung auf uns warten könnte. Wäre dort der alte Merlin erschienen, es hätte keinen wirklich gewundert. Aber immer schön der Reihe nach.
Freund Michael hatte wieder einmal gerufen und die "Alten Herren“ kamen in gewohnter Manier. Für gewöhnlich beginnen unsere Tourentreffen im Hotel "Rebstock“ in Stetten am Bodensee. Meist sind das sehr lustige und intensive Abende, weil man sich eben viel zu selten sieht. Aber das Aufwärmen alter Geschichten und das "Weißt Du noch, damals …“ lässt die alten Gefährten schnell wieder zusammen finden. Ein paar wenige neue Gesichter sind auch regelmäßig mit von der Partie und einer ist diesmal dabei, der die Strecke kennt und uns führen wird. Hannes, der Roadcaptain. Es ist seine erste Tour als Guide und, ich nehm’s schon mal vorweg, er hat die Prüfung mit Bravour bestanden.

... Wir starten am nächsten Morgen gegen 09.00 Uhr mit der Fähre und setzen über an’s Konstanzer Ufer. Von dort geht es schnurstracks über die Grenze in die Schweiz. Zuckerhuhn ist auch mit dabei. Da sie aber ein sehr schmerzhaftes Rückenproblem hat, zieht sie es vor, die Tour im Auto zu begleiten. Sie hat standhaft durchgehalten, obwohl Ihre Hauptmahlzeiten überwiegend aus Schmerztabletten bestanden. Für uns hingegen war das sehr praktisch, hat sie doch die Funktion des Gepäck¬wagens übernommen und uns blieb das nervige Aufsatteln erspart. Dafür knöpfen mir die Eidgenossen aber auch gleich zweimal die fällige Vignette ab. Und als wäre das noch nicht genug, hat wohl irgendein Mißgünstling beschlossen, uns jede Menge Regen zu schicken. Ach was sag ich, Regen ? Die Sintflut ist über uns herein gebrochen. Jawoll. Jedenfalls hat man nach 6..7 Stunden Autobahn, permanent von der Gischt seiner Vorausfahrer gepeinigt, keine andere Beschreibung mehr für das, was uns allerdings auch später, auf der Heimfahrt, noch einmal begegnen sollte. Der Schweizer Himmel ist an diesen Tagen vermutlich vollständig leer gelaufen und ich bin sicher, das nächste halbe Jahr kann es dort gar nicht mehr regnen.

Chartreuse, hicks ... Irgendwann hat alles Mal ein Ende. Kurz nach der französischen Grenze hat der Wettergott endlich ein Erbarmen. Wenigsten die letzten paar Kilometer macht das Fahren wieder Spaß. Unser altes Stammhotel in Gruffy hat man zwischenzeitlich aufgegeben und wir müssen uns eine neue Bleibe suchen. Der Lac de Bourget, der größte natürliche See Frankreichs, liegt im Norden des Départements Savoyen und damit in relativer Nähe zu unserem alten Quartier. Bei Aix-les-Bains oberhalb des Sees gibt es ein kleines Dörfchen namens Trévignin. Das (vermutlich einzige) Hotel am Platze nennt sich  "Bellevue“ . Es gehört zur französischen "Logis de France“ Kategorie und macht seinem Namen alle Ehre. Von vorn eher unscheinbar eröffnet sich einem aus dem Restaurant, von der Gartenterrasse, dem Pool und aus den meisten Gästezimmern ein umwerfender Blick auf den im Tal gelegen See. Die Zimmerpreise sind erschwinglich und bei gebuchter Halbpension servieren Madame und Monsieur allabendlich ein sehr gutes Menü. Kenner des Départements Savoyen werden zweifellos ein Gläschen Chartreuse als krönenden Abschluss eines solchen opulenten Mahls empfehlen, was ich persönlich gut nachempfinden kann, hicks ...


Terassenblick vom Hotel Bellevue Das Hotel dient uns die nächsten beiden Tage als Basislager, von dem aus wir die ersten Ausflüge durch die savoyardische Landschaft unternehmen. Dabei nähern wir uns vorsichtig, aber zielstrebig dem eigentlichen Zielgebiet unserer Reise, dem Vercors. Die detaillierte Routenführung unserer Tagesausflüge zu beschreiben, werde ich dem geneigten Leser ersparen. Darauf kommt es nach meinem Verständnis auch nicht an. Auf wichtige Dinge, Sehenswertes und Nützliches will ich aber gern hinweisen und unsere Erlebnisse schildern.
Hannes hat für den ersten Tag eine Route durch den "Parc Naturel Regional du Massif des Bauges” ausgesucht. Seine Streckenführung ist recht angenehm und wenn es nicht so schweinekalt wäre, hätten wir noch eine ganze Menge mehr Spaß an der Freude. Gejammert wird nicht und wenn die Kälte sich zu arg bemerkbar macht, dann wird eben im nächsten Kaffee gehalten und eine heiße Schokolade inhaliert. Bei solchen Gelegenheiten kommt man mit der einheimischen Kultur am ehesten in Kontakt und wer ein Auge hat für die kleinen Dinge des Lebens, der kann sich in Frankreich wahrhaft satt sehen. Die Sonne will noch nicht so recht. Wir hangeln uns Pass auf Pass im Trüben bis auf Höhen von knapp 1500 Metern. Dabei kann es einem passieren, dass auch Ende Mai ein Pass plötzlich und unverhofft endet, weil er in der letzten Nacht zugeschneit ist.
Es ist Mittagszeit. Nach einer köstlichen "Platte de jour" schafft es die Sonne nun doch noch durch das nebelige Grau. Die "Platte de jour", das Tagesgericht, wird in jeder französischen Herberge als Mittagstisch angeboten. Die Gerichte bestehen in der Regel aus drei einfachen Gängen. Weil sich der Koch täglich auf eines dieses Menüs konzentrieren kann, sind die in den aller meisten Fällen ausgesprochen lecker und preiswert. Persönlich empfinde ich es immer wieder als kulinarisches Erlebnis, dem Koch zu vertrauen und sich überraschen zu lassen.
Apropos Erlebnis: Was tun, wenn ein am Nachmittag vor der Weiterfahrt zum nächsten Basishotel plötzlich der Gepäckwagen streikt ? Richtig, man bemüht den ADAC und lernt wieder einmal, dass der Jahresbeitrag für eine Mitgliedschaft gut investiertes Geld ist. Auf der Abfahrt von einem der zahlreichen Passgipfel hatte unser Begleitfahrzeug wohl eine Serpentine verschluckt, ist furchtbar rot angelaufen, hat warnende Hinweise ausgestoßen, man müsse sofort stehen bleiben und geht sang und klanglos aus. Mitten in den Bergen kann das schon zum Problem werden. Nach kurzer Denkpause besinnt sich das störrische Ding aber eines Besseren und springt zumindest wieder an. Zurück zum Hotel ging‘s dann noch aus eigener Kraft. Am nächsten Morgen hat der freundliche Herr vom Abschleppdienst es huckepack in die nächste Werkstatt geschleppt. Ein Fehler war dort aber nicht mehr festzustellen. Was sagt uns das: Autos sind eben auch nur Menschen.
Ich fahre also zusammen mit meinem Zuckerhuhn und unserem treuen Freund Michael dem Rest der Gruppe auf kurzem Weg hinterher und wir sind erwartungsgemäß die Ersten im nächsten Basislager. Der übrige Teilnehmerkreis gönnt sich schon mal eine ausgedehnte Routenführung über die ersten Pässe im Vercors. Schon die anschließenden Schilderungen im Hotel lassen erahnen, auf welchen touristischen Schatz wir hier gestoßen (worden) sind.


Das Hotel "Le Marronier" (Zur Kastanie) in Rencourel Das  Hotel "Le Marronier"  (Zur Kastanie) in Rencourel ist ein kleines, feines, aber leider auch europaweit bekanntes Tourenfahrerhotel. Und so nächtigen hier in den kommenden Tagen nicht nur wir, sondern auch eine ganze Menge weiterer Gäste aus aller Herren Länder. Besonders in Holland und Belgien scheint das kleine Örtchen gut bekannt zu sein. Es liegt mitten im Vercours. Die Routen der nächsten Tage sind daher kleeblattförmig entsprechend den vier Himmelsrichtungen angelegt. Dabei hat man die Gelegenheit, alle wichtigen und interessanten Pässe Stück für Stück abzufahren und kommt sich dabei vor, wie mitten in den Alpen. Der kleine aber feine Unterschied besteht in der Tatsache, dass es sich anfühlt, als wenn dort für alle anderen Verkehrsteilnehmer Fahrverbot herrscht. Man kann locker mal eben 20 km durch die Berge düsen, ohne einem einzigen Auto zu begegnen. Gelegentlich ist das auch ganz gut so, weil die Straßen zum Teil nur 2,40 m Breite hergeben. Für ein Motorrad sicher kein Problem. Für ein Trike mit Gegenverkehr aber schon. Da muss man im Fall der Fälle auch mal den Rückwärtsgang einlegen, falls es notwendig wird. Solche Situationen sind aber erfreulicher Weise die absolute Ausnahme geblieben.

Moulin de la Pipe Die gemütliche kleine Bar des Hotels füllt sich allabendlich mit zahlreichen Motorradfahrern und so kommt man hin und wieder auch mit Gleichgesinnten aus anderen Kulturkreisen in Kontakt. Vermutlich wegen der großen Gästezahl ist das Essen leider nicht sooo typisch französisch ausgefallen, wie wir das auf unseren Touren regelmäßig erleben durften. Auch der Koch schien mir noch etwas jung für einen Eintrag im Gault-Millau. Aber was nicht ist, kann ja noch werden und satt geworden sind wir allemal. An Freundlichkeit und Entgegenkommen sind Monsieur und Madame nicht zu überbieten. Besonders zu spüren bekommen wir dies, als uns das Schicksal an Himmelfahrt eine ganz persönliche Prüfung auferlegt: Zuckerhuhn wurde an einer Landstraßentankstelle die Handtasche mit sämtlichen Papieren, EC Karte und Bargeld geklaut. Ein kurzer Moment Unachtsamkeit und schon war’s passiert. Monsieur hat uns abends vom Hotel aus sehr geholfen, den nötigen Papierkram zu erledigen. Shit Happens, aber letztlich ist alles ersetzbar. Mit einer Ausnahme - Zuckerhuhns Fotoapparat war leider auch futsch. Und damit eine ganze Reihe spektakulärer Bilder von Schluchtdurchfahrten aus einem fahrenden Auto quer durch den ganzen Vercors. Hannes hatte unsere Streckenführung so gelegt, dass wir den Vercors wie ein vierblättriges Kleeblatt erkunden konnten. Entlang welcher Pässe und Schluchten man sich dabei bewegt, ist relativ egal. Eine Tagesetappe sollte aber nicht viel mehr als 200 km Länge aufweisen, sonst artet das Ganze am Ende in Arbeit aus. Den ganzen lieben langen Tag Serpentine rauf und wieder runter, das ist für einen Triker allemal eine körperliche Herausforderung und zehrt ganz beachtlich an den Kräften. Da kommen einen die dazwischen liegenden Schluchten, von denen es im Vercors eine ganze Menge gibt, regelrecht entspannend vor. Für den ersten Tag hatten wir uns unter anderem die Bourne Schlucht vorgenommen. Wer schon mal die Gorges du Verdon befahren hat, der ahnt vielleicht, was uns da erwartete. Die Gorge de la Bourne steht dem Canyon jedenfalls an Schönheit in nichts nach. Die Streckenführung über den Col de la Machine, den Col de La Bataille oder den Col de Limouches, oder wie sie noch alle heißen, führt über Felsvorsprünge und herausgeschlagene Tunnel. Die Strecke ist zugegebener Maßen teilweise recht abenteuerlich, aber auch für ein Trike machbar. Und ein Erlebnis ist es allemal.
Zwischendurch gönnen wir uns ein Mittagessen in einer recht seltsam benannten Herberge namens  Moulin de la Pipe , was wohl mit einem als "blow job" bekannten Vorgang zu tun hat und etwas anzüglich als "Blasemühle" übersetzt werden könnte. Der Restaurantbereich ist wunderschön rustikal hergerichtet. Leider war das Lokal gerade von der Besatzung eines Reisebusses überfallen worden, so dass extra für uns und den Hund des Hauses im Biergarten ein Tisch hergerichtet wurde. Gastfreundschaft steht eben in Frankreich selbst in der kleinsten Spielunke ganz oben an.

Höhle von Choranche
Freund Boell im Sonnenuntergang Ein weiteres Highlight unserer Exkursion war der Besuch der  Höhle von Choranche . Sie ist direkt über eine Abfahrt aus der Bourne Schlucht zu erreichen und man sollte sich wenigstens zwei Stunden Zeit nehmen für eine Stippvisite. Die Höhle wurde im 19. Jahrhundert entdeckt und ist mittlerweile auf über 30 km Länge erforscht. Dem Besucher wird nur ein kleiner, aber umso faszinierender Ausschnitt der hiesigen Unterwelt dargeboten. Absolut beeindruckend sind die vielen hundert Stalaktiten, die wie steinerne Nudeln von beachtlicher Länge (bis zu 2 Metern) von der Decke hängen. Das ist insofern erstaunlich, wenn man weiß, dass ein solches Gebilde in hundert Jahren nur um 5 mm Länge wächst. Die ohnehin ehrfürchtige Ausstrahlung der Höhle wird gekrönt von einer musikalisch untermalten "Lightshow", die eine lebendige Vorstellung vermittelt von den Ritualen und Gebräuchen der Urzeitbewohner dieser Höhle vor mehr als 70 tausend Jahren. Eine Führung dauert etwa 90 Minuten und sei jedem auch ohne französische Sprachkenntnisse empfohlen. Die Tagesetappe führt uns gegen Mittag ins Tal nach Pont an Royan. Wir landen auf der Freiterrasse des Musee del Eau (Wassermuseum). Es ist Himmelfahrt und die Franzosen strömen in Scharen in die Städte und auf’s Land. Zumeist Familienausflügler genießen das schöne Wetter und leisten sich ein Picknick unmittelbar am Flussufer mitten in der Stadt. Die am Museum angeschlossene Gaststätte macht der französischen Küche wieder einmal alle Ehre und es fällt mir schwer, mich für eine der Köstlichkeiten zu entscheiden. Anschließend stürzen wir uns wieder in’s Feiertagsgetümmel. Schnell raus aus der Stadt erklimmen wir wieder Pass um Pass. An einer Dorftankstelle kommt es dann zum bereits angedeuteten Zwischenfall, bei dem Zuckerhuhn bittere Erfahrungen mit bösen Zeitgenossen machen musste. Leider ist man auch in Frankreich vor Spitzbuben nicht gefeit.
Die gute Laune lassen wir uns von solchen Menschen erst recht nicht verderben, schließlich sind wir im Urlaub und genießen auch an den folgenden Tagen das neu entdeckte Land mit allen Sinnen. Wir haben den Vercor vier Tage lang in jeder Himmelsrichtung erkundet und es gäbe sicher noch eine Menge zu berichten. Etwa über zugeschneite Passtrassen kurz vor Sommeranfang, über den Geschmack von Walnussöl frisch vom Erzeuger, über blinde Grottenolme, über stimmungsvolle Sonnenuntergänge über dem Lac de Bourget, über gemütliche kleine Bistros, in denen man meint, Jean Gabin alias Kommissar Maigret müsse jeden Moment zur Tür herein kommen. Und dennoch kann ich nur empfehlen: Fahrt selber mal hin, es lohnt sich.
Zu guter Letzt noch einen Tipp: Ratsam ist es, sich vor dem Start einer Tagestour bei Einheimischen über den aktuellen Straßenreport zu erkundigen. Der Kalkstein des Vercors zerbröckelt regelrecht und so kann es vorkommen, dass Straßen wegen übermäßigem Steinschlag oder gar Gerölllawinen vorübergehend gesperrt werden müssen. Wir haben dieses Szenario mehrfach erlebt und einige wenige Durchfahrten waren schlicht und ergreifend nicht mehr passierbar. Die mittlerweile komplett gesperrte Grand Goulet Schlucht ist nur ein Beispiel für diesen fortschreitenden Zerfall.
Ansonsten sollte man sich einfach auf die wundervolle Landschaft einlassen, oft genug pausieren und einfach nur genießen. Dazu sind wir schließlich hierher gefahren.
Ich muss gestehen, dass ich bei meinen zahlreichen Touren selten so viel Nähe und zugleich Ehrfurcht vor Natur und Landschaft empfunden habe, wie hier im Vercors. Es sei Euch ans Herz gelegt, mal selbst vorbei zu schauen und vielleicht trifft man sich ja dort, irgendwann - on the road again …

Herzliche Grüße
von IronHorse und seinem Zuckerhuhn


Hotel Bellevue
73100 TREVIGNIN
France
Telephone: +33 479 61 48 32
EMail:  hotelbellevue.trevignin@orange.fr 
Web:   http://www.hotelaixlesbains.com 


Hôtel le Marronnier
38680 RENCUREL
France
Telephone : +33 476 38 97 68
(es wird auch englisch gesprochen)
EMail:  info@hotellemarronnier.com 
Web:   http://www.hotellemarronnier.com 
(Website auch in deutsch verfügbar)